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Entwicklung des Programms

Im Zeitraum von August 1998 bis November 1999 wurden vom IFT-Nord in einer Pilotphase aufbauend auf den Materialien von Daniel Pellaux´s “Objectif Grandir” Unterrichtsmaterialien entwickelt und an einer Stichprobe von Lehrkräften und SchülerInnen aus Grundschulen in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern erprobt und prozessevaluiert. Im April 2000 veranstaltete die SUPRO Vorarlberg gemeinsam mit IFT – Nord eine Tagung für Verantwortliche im Schulbereich, an der die Österreichischen Fachstellen für Suchtprävention sowie interessierte Fachleute aus den deutschsprachigen Nachbarländern teilnahmen. Hier wurde das Programm und seine theoretischen Hintergründe vorgestellt, sowie die gemeinsame künftige Kooperationsform vereinbart. Das Projekt fand großen Anklang und Befürwortung bei den Schulbereichsverantwortlichen und Lehrpersonen, denen das Programm vorgestellt wurde.

Weiterentwicklung der Arbeitsmaterialien

Das aktuelle Unterrichtsprogramm wurde im Sommer 2003 für Österreich adaptiert und in seiner graphischen Darstellung optimiert.

Liederbuch

Ergänzend zu den bestehenden Einheiten wurde 2009 ein Handbuch mit weiteren Liedern und Spielen gestaltet.

Bewegungsbuch

In Kooperation mit der Universität Salzburg wurde ein Handbuch für Bewegung und Spiel ausgearbeitet und im Zeitraum von 2010 bis 2013 evaluiert. Eine Zusammenfassung der Evaluation finden Sie hier.

Gewaltpräventionsbuch

Die Evaluierung für das Gewaltpräventionsbuch ist derzeit noch in Arbeit. Einen Medienbericht zum Gewaltpräventionsbuch finden Sie hier: ORF Salzburg – Gewaltprävention

Wissenschaftliche Begleitung des Basisprogramms

IFT-Nord

Wissenschaftliche Begleitforschung

Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) ist ein gemeinnütziges Forschungs- und Ausbildungsinstitut mit Sitz in Kiel. Ein Arbeitsschwerpunkt des Institutes ist die Entwicklung, Implementation und Evaluation von Programmen zur Prävention von Risikoverhaltensweisen und zur Gesundheitsförderung in Kindheit und Adoleszenz.
www.ift-nord.de

Die wissenschaftliche Begleitforschung erfolgte auf zwei Arten:

1. Prozessevaluation

Diese verfolgte folgende Ziele:
Beurteilung der Umsetzbarkeit des Unterrichtsmaterials EIGENSTÄNDIG WERDEN im Schulalltag. Beurteilung nötiger Änderungen der Materialen und
Gewinnen von Basisinformationen zur Ausweitung des Programms
auf andere Schulen.

2. Ergebnisevaluation

Diese sollte im Rahmen einer Kontroll-Gruppen-Studie mit
Messwiederholung Aussagen treffen über:
Verhaltensänderungen, die von Lehrkräften bei den Schülern und
Schülerinnen wahrgenommen werden. Änderungen im emotionalen
und sozialen Bereich bei Schülern und Schülerinnen. Veränderungen
bei Schülern in Bezug auf die Einstellung, das Wissen und die
Erfahrungen zum Substanzmissbrauch.

Details zu den Evaluationsergebnissen